„Das Interesse des Kindes hängt allein von der Möglichkeit ab, eigene Entdeckungen zu machen.“ (M. Montessori 1870 - 1952)
Montessori
Maria Montessori Kurzbiografie Maria Montessori wurde am 31. August 1870 in Chiaravalle, Ancona geboren. Nach dem Abitur wurde sie als erste Frau Italiens in Rom zum Medizinstudium zugelassen. Nach ihrer Promotion 1896 leitete sie bis 1898 die Kinderabteilung an der psychiatrischen Universitätsklinik in Rom. Ab 1898 leitete Montessori eine staatliche Hilfsschule und arbeitete an heilpädagogischen Ansätzen zur Entwicklung didaktischer Materialien, mit denen es ihr gelang, bei geistig behinderten Kindern erhebliche Fortschritte zu erzielen. Ebenso übte sie den Beruf der Allgemeinmedizinerin aus. Von 1898 bis 1900 beschäftigte sie sich mit der Erziehung von geistig behinderten Kindern. Dazu benutze sie mit großem Erfolg Materialien zur Sensibilisierung der Sinne. 1907 übernahm sie die Leitung der Vorschule in San Lorenzo und übertrug ihre Methode mit viel Erfolg auf "normal begabte" Kinder. In der weiterentwickelten Methode stellte Montessori die Selbsttätigkeit des Kindes in den Vordergrund. Ziel war es, durch die didaktische Vorbereitung der Umgebung die Konzentration und Selbstentfaltung der Kinder zu fördern. Am 6. Mai 1952 verstarb Maria Montessori in Nordwijk aan Zee. (unsere Kurzbiografie haben wir aus verschiedenen Büchern selbst zusammengestellt) Montessori-Pädagogik Maria Montessori arbeitete zuerst mir behinderten Kindern, die sie genau beobachtete und schliesslich aus ihrer reizlosen, kargen Umgebung erlöste. Sie entwickelte Spiel- und Lernmaterial, das ihren Schützlingen half,  Lesen und Schreiben zu lernen. Damals eine Sensation, denn behinderte Kinder galten als dumm. Beflügelt durch ihren Erfolg, gefordert von ihrer neuen Aufgabe wandte sie ihre Erkenntnisse auch bei "Strassenkindern" an. Maria Montessori sah die Schule als eine vorbereitete Umgebung, in der sich das Kind frei und seinem Tempo gemäss entwickeln kann, unbehindert in der spontanen Entfaltung seiner natürlichen Fähigkeiten. Von alleine ablaufende Wiederholungen seien Teil jener Tätigkeit, in deren Verlauf Kinder sich die Struktur der äusseren Wirklichkeit aneignen. Wenn Erwachsene diese Wiederholungen beobachten, verlangen sie oft, mit diesem Quatsch aufzuhören, weil er für sie keinen Sinn macht. Die wichtigsten Prinzipien der Montessori-Pädagogik sind die freie Wahl, die vorbereitete Umgebung und die selbsttätige Wiederherstellung der Ordnung nach der Arbeit. Eine Montessori-Lehrerin ist passiv und weiss, dass die Kinder selber lernen - und es gar nicht anders geht. Das Kind beschäftigt sich von sich aus!
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